Der Riley-Darsteller war bei der Premiere des neuen Actionstreifens 2 Fast 2 Furious und hat dort ein paar Fragen über seine neuen Projekte beantwortet.
Rebecca Murray hat den vielbeschäftigten Marc Blucas getroffen und ihn ein wenig ausgefragt. Er hat ihr von seinen neuen Filmen "The Alamo" und "I Capture The Castle" erzählt.
Rebecca: Warum warst Du nicht beim Finale von Buffy – The Vampire Slayer dabei?
Marc: Ich war in Texas beim Dreh von "The Alamo".
Rebecca: Und wie läuft es so bei "The Alamo"?
Marc: Es war fantastisch! Wir sind gerade fertig geworden. Es war eine der besten, professionellsten Erfahrungen in meinem Leben. Ich habe noch nie zuvor auf einem Pferd gesessen. In diesem Film war ich öfter zu Pferd unterwegs als zu Fuß und hatte eine unglaubliche Verfolgungsjagd. Es war einer dieser Momente wo... na ja – es kommt nicht oft vor, dass man alleine ist und es Dir ermöglicht wird, eine Action-Szene allein zu machen. Normalerweise hat man Dialoge und spielt mit anderen Schauspielern zusammen, sitzt mit ihnen an einem Tisch, schmollt wegen der Freundin – oder so was in der Art.
Doch dies war nur eine Möglichkeit – und ums noch mal zu verdeutlichen: ich bin nicht mit einem Pferd groß geworden – von den Besten trainiert zu werden. Sie waren Cowboys, keine L.A. Stunt-Reiter; sondern waschechte Cowboys! Sie haben den Film abgedreht und sind wieder zur Ranch zurückgekehrt. Es war eine großartige Gruppe von Jungs.
Rebecca: Wie lange musstest Du trainieren?
Marc: Wir verbrachten dort fünf Monate und an all meinen freien Tagen, wenn ich früher Feierabend hatte oder spät anfing zu drehen bin ich geritten. Aber ehrlich gesagt gab es nur wenige Augenblicke, in denen das Satteltier nicht mein Freund war. Wir haben uns ein paar Mal fast überschlagen. [lacht]
Rebecca: Wie war das Set?
Marc: Es war das größte, das jemals in den USA gebaut wurde. Es war 53 Morgen (Anm. der Red. 138,648 m²) groß und stand auf einer 2000-Morgen (523,20 ha) Ranch; man hat deswegen kein Haus, keine Stromleitung oder ein Auto sehen können. Man konnte sich nicht helfen und fühlte sich wie ins Jahr 1835 zurückversetzt. Es hat historischen Maßstab, ist historisch perfekt und einfach phänomenal. John Lee Hancock's Vision für diesen Film und Ron Howard/Brian Grazer verdienen unglaublich viel Anerkennung dafür. Ich bin schon so gespannt, das Endergebnis zu sehen denn – Anwesende mit eingeschlossen – es war ein brillanter Cast und eine fantastische Crew.
Rebecca: Gibt es Kinder, die aufwachsen ohne von der Alamo zu wissen und wirklich von diesem Film lernen könnten?
Marc: Ich bin offensichtlich schon voreingenommen, aber ich denke es wird eine neue Geschichtsstunde. Ich bin in Pennsylvania groß geworden, wo man nur zwei Absätze über die Alamo lernt – und das war's. Anstatt nur einen wirklich wichtigen Teil der Amerikanischen Geschichte zu überfliegen hat man die Chance, einen 2 ½ - stündigen Film anzusehen und davon zu lernen, denn der Film ist historisch perfekt.
Uns standen zwei Historiker zur Seite... na ja, es gab natürlich schon leere Stellen, die wir füllen mussten – aber zwischen jetzt und dem John Wayne "Alamo"-Film, zwischen damals und heute konnten wir so viele Leerräume ausfüllen, so viel mehr lernen und waren in der Lage einen exakteren Film zu machen.
Rebecca: Und Du hast außerdem "I Capture The Castle" am Start.
Marc: Yeah, er kommt in ein paar Wochen in die Kinos.
Rebecca: Der Film ist sehr viel rumgekommen.
Marc: Das stimmt.
Rebecca: Wen verkörperst Du im Film?
Marc: Ich spiele einen Kerl namens Neil. Henry Thomas und ich sind amerikanische Brüder, die ein Schloss erben. Wir fahren dort hin und lernen eine Familie kennen, die sich darum kümmert, es versucht zu erhalten und kein Geld mehr besitzen. Es ist ein richtig talentierter Cast. David Parfitt (Produzent von "Shakespeare in Love") produzierte den Film und Tim Flywell führte die Regie. Als wir zum Schloss kommen lernen wir auch die Töchter der Familie kennen und ein romantischer Tumult entsteht. Jeder verliebt sich in die falsche Person. Es ist ein niedlicher, großartiger kleiner Film. Ich bin sehr stolz ein Teil davon zu sein.
Also, wenn Du nicht für "Alamo" vor der Kamera gestanden hättest, wärst Du dann zum Buffy-Finale gekommen?
Marc: Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass es Joss Whedon bekannt war, dass ich dort (Texas) gewesen bin. Also ob ich nun für das Finale geplant gewesen wäre oder nicht, weiß ich nicht. Ich wäre sehr gerne ein Teil davon gewesen! Es war aufregend ein Teil der Show zu sein und sie war etwas ganz besonderes für mich, denn sie wurde so respektiert. Es war ein Segen für mich dabei zu sein.